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Das Leben ist kein Ponyhof

Maybe the journey isn't so much about becoing anything. Maybe it's about un-becoming everything that isn't really you so you can be who you were meant to be in the first place.

Von klein auf wurde uns erzählt, wir können alles werden was wir wollen, können alles erreichen, was wir wollen. Dass diese Ziele jedoch an Bedingungen geknüpft sind, wurde uns zu dieser Zeit noch nicht verraten. So wuchsen wir also in dem Gedanken auf, die Welt liege uns zu Füßen. Bis uns jedoch während der Schulzeit langsam aber sicher die Realität mit der Faust ins Gesicht schlug und uns vor die kalte Tatsache stellte, dass es gar nicht so leicht ist alles zu erreichen, was man möchte. Schön und gut - wenn das schon alles gewesen wäre. Nach und nach wurde uns nämlich auch noch klar, dass wir nicht nur in unseren Zukunftsplänen eingeschränkt wurden, sondern uns auch noch anhören konnten, dass das echte Leben nun mal kein Ponyhof sei. Sätze wie: "Im Leben kann man sich halt nicht alles aussuchen", sind uns nur allzu gut bekannt. Wir müssen tun, was von uns verlangt wird. Wir müssen eine Ausbildung machen, damit wir dann einen gut bezahlten Job bekommen, um unsere unzähligen Rechnungen bezahlen zu können. Um uns ein GUTES Leben leisten zu können. So ist es nun mal, so soll es sein. Wir können uns nicht aussuchen, ob wir es anders haben wollen, denn das System funktioniert nun mal so.


Und weißt du, was das Erschreckendste dabei ist, wir denken, wir machen all diese Dinge aus unserem freien Willen heraus. Wir gehen doch eigentlich gerne arbeiten und bekommen gerne Anerkennung für unser neues paar Schuhe, unsere tolle Wohnung oder unser neues Auto. Natürlich, denn dann fühlen wir uns Wert geschätzt. Woher aber kommt die Vorstellung des perfekten Lebens? Woher kommen die Maßstäbe, Vorgaben und Richtlinien denen wir zu folgen bereit sind? Von den gleichen Leuten die uns erzählen, dass man sich nicht alles aussuchen kann. Denn wenn das so wäre, würde ihr System nicht mehr funktionieren.


Die Frage nach meinem persönlichen Weg beschäftigt mich immens. Ich bin nicht bereit, mein Leben lang dafür zu kämpfen den Anforderungen anderer zu genügen oder in ihrem Ansehen zu steigen. ICH darf MIR genügen. DU darfst DIR genügen.


Stelle dir einfach mal die Frage: "Wieso soll ich mir nicht aussuchen können, wie ich lebe?"

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Fokus.

by Stefanie Anetter

Graz, Steiermark

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