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Du bist immer bei mir

Mein Tiger, gestern musste ich mich sehr unerwartet von dir verabschieden. Dein Körper wollte einfach nicht mehr. Er konnte nicht mehr. Obwohl er vermutlich schon immer davon beeinträchtigt war, hast du deinen Lebenswillen viele Jahre lang aufrecht erhalten. Dein innerer Kampf und dein stilles Leiden hast du vor mir sehr lange versteckt. So lange, dass ich nichts mehr für dich tun konnte. Du wolltest dir am Ende einfach nicht mehr helfen lassen. Das akzeptiere ich. Es tut mir leid, dass ich nicht schon früher etwas gemerkt habe mein Baby. Deshalb habe ich die schwierigste Entscheidung meines bisherigen Lebens treffen müssen. Für mich ist sie eine Qual, für dich eine Erlösung.

Nun wurdest du also endlich erlöst. Ich musste dich gehen lassen, für dich, um deinetwillen. Damit du endlich frei von dem von Leid geplagten Körper bist und unbeschwert herumspringen kannst. Mein Schatz, du fehlst mir so unheimlich. Jeden Moment denke ich, dass ich dich höre oder um die Ecke laufen sehe. Es tut so weh, dass ich dich so früh gehen lassen musste. Ich danke dir jedoch so sehr für die gemeinsame Zeit. Für den gemeinsamen Weg, die Schritte die wir auf unserem Lebensweg nebeneinander gegangen sind. Du hast so lange durchgehalten und mir dadurch durch eine sehr schwierige Zeit geholfen. Ich danke dir so, dass du mich da durch begleitet hast. Ich verstehe, dass du nun ruhigen Gewissens gehen konntest.


Du bist aber nicht ganz weg. Ich spüre deine Seele. Ich spüre, dass du da bist. Ich bin mir ganz ganz sicher, dass du immer bei mir bist. Wir sind verbunden. Nicht nur in diesem Leben, und nicht nur in dieser Welt.


Bis später mein Babytiger. Ich hab dich so lieb.

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Fokus.

by Stefanie Anetter

Graz, Steiermark

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