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Shavasana - die Ruhe nach dem Sturm

Shavasana, die Totenstellung. Diese Asana, die so einfach ausschaut, ist wohl eine der schwierigsten. Wieso? Während der Körper in kompletter Ruhe liegt soll der Geist ebenso still gehalten werden.


Aber beginnen wir am Anfang.

Aus dem Sanskrit übersetzt bedeutet "Shava" Leiche und "Asana" Stellung -> Leichenstellung oder Totenstellung also. Wie auch eine Leiche entspannt ist und die Seele sich beim Tod des physischen Körpers von ihm löst, zielt auch die Tiefenentspannung im Shavasana auf diesen Effekt ab. Während der Körper völlig entspannt ist, soll es deinem Astralkörper/ deinem Geist möglich sein, den physischen Körper verlassen zu können. Im besten Fall spürst du deinen physischen Körper nicht mehr, fühlst dich leicht, frei und unendlich. Egal, wie du dein Shavasana wahr nimmst, alles ist richtig. Es kann sein, dass du dich sehr anstrengen musst, um deine Gedanken nicht wandern zu lassen oder dass du ein wenig wegnickst. Egal, was während deines Shavasanas passiert, klar ist, dass es sehr gesund ist.


Gesundheitlicher Aspekt

Während der Praxis wird durch die Bewegung Energie bzw. Prana freigesetzt. In Shavasana werden die Energien in Nadis (Energiebahnen, in denen Prana fließt) und den Chakras harmonisiert und aufgespeichert. Stresshormone werden abgebaut, Endorphine ausgeschüttet, der Kreislauf kommt zur Ruhe, das Immunsystem wird angeregt, Akkus werden aufgeladen, um nur ein paar positive Faktoren zu nennen.

Shavasana sollte daher nach einer Yoga-Stunde nie fehlen sonst kann die durch die Bewegung freigesetzte Energie und das Prana zu Unruhe und Nervosität umschlagend.


Shavasana praktizieren

Tiefenentspannung muss nicht nur am Ende einer Yogastunde praktiziert werden, sondern kann auch während des Tages eingebaut werden. Zum Beispiel nach der Arbeit um die Geschehnisse des Tages hinter dir zu lassen. Lege dich für Shavasana am Rücken auf deine Yoga- oder Gymnastikmatte, deine Hände lässt du circa 30 cm von deinem Körper entfernt am Boden liegen, deine Handflächen schauen wenn möglich nach oben, deine Füße fallen sanft auseinander. Wenn dir dein unterer Rücken Probleme macht, kannst du deine Beine auch mattenbreit aufstellen und deine Knie zueinander fallen lassen.

Solltest du auf dem Rücken überhaupt nicht liegen oder entspannen können, wähle eine liegende Position deiner Wahl (am Bauch, auf der Seite etc.) und nimm gerne Hilfsmittel wie Blöcke und Polster zur Hilfe.


Wenn du schon einmal an einer Yogastunde teilgenommen hast, konntest du die positiven Effekte von Shavasana vielleicht schon selbst spüren. Falls nicht, lass dir und deinem Körper Zeit, Rom wurde schließlich auch nicht an einem Tag erbaut :)

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Fokus.

by Stefanie Anetter

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